eine Verbindung von Kunst und Natur

Wandern mit Kunstgenuss oder Kunstwerke in der Natur betrachten – beides ist möglich beim Rednitzhembacher Kunstweg. Viele nutzen diese Möglichkeit: Spaziergänger, Jogger, Radfahrer, Fotografen und Poeten, Besucher aus nah und fern. Schulklassen gehen hin zum Zeichnen und Dichten, Vereine machen Ausflüge und er war sogar Thema einer Facharbeit im Leistungskurs Kunst.

Die Kunst ist unnütz, aber der Mensch kann auf das Unnütze eben nicht verzichten. (Eugéne Ionesco)

Die Entstehung des Kunstweges

"Zwei Tonnen
Angst in Eiche"

Angefangen hat es in den Jahren 1994 und 1995 mit der großen Holzfigur an der Rednitz "Zwei Tonnen Angst in Eiche" – auch "Holzmoh" genannt, die von Bürgerinnen und Bürgern von Rednitzhembach gestiftet wurde.

"Schütze und Apfel"

Dann kamen dazu „SCHÜTZE UND APFEL“ an der Steinernen Brücke und das „Sternentor“ am Weiher im Wiesengrund. 

Richtig zu einem Kunstweg erweitert wurde er aber erst durch ein Symposium im Jahr 2000, bei dem Künstlerinnen und Künstler im gemeindlichen Bauhof ihre Werke schufen – unter reger Anteilnahme der interessierten Bevölkerung und ganzer Schulklassen. Bei einem zweiten Symposium Mitte 2003 wurden - ebenfalls im Bauhof - sieben neue Kunstwerke geschaffen und mit diesen konnte der Wiesenweg zu einem Rundweg erweitert werden, der nun auf längeren Strecken durch den Wald führt. In den Jahren 2006 und 2007 wurden sechs weitere Kunstwerke aufgestellt, die vor allem den langen Weg durch den Wald interessant machen.

Eine Überraschung ist sicher für alle Besucher, dass plötzlich mitten im Wald ein Fisch aus Dietfurter Jura-Kalk steht, der 2010 dort seinen ungewöhnlichen Platz fand. Im selben Jahr wurde am alten Rathaus dem Kunstweg ein neues Werk hinzugefügt, so dass im Augenblick 50 Werke zu bewundern sind, die überwiegend von Künstlerinnen und Künstlern aus der näheren und weiteren Umgebung geschaffen wurden.

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